Dienstag, 5. September 2017

Top Ten Tuesday 10 Romane mit denen ich nicht klar kam

So, mit dieser Frage steige ich beim TopTenTuesday wieder mit ein,die Vorgabe lautete:

„Ten Books I Struggled to Get Into But Ended Up Loving or Ten Books That Were A Chore To Get Through or Ten Books I've Most Recently Put Down (the theme is...books you had a hard time with...tweak it how ever you need)“

Mit dieser Fragestellung konnte ich sogar etwas anfangen und habe eine bunte Mischung zusammenbekommen

Ordnen wir mal meine schlechten Erfahrungen etwas

Beginnen wir mit Schullektüre, die ich bis heute in schlechter Erinnerung behalten habe: Also mein ewiger Favorit in dieser Sache ist definitiv:

1.
Thomas Mann: Der Zauberberg 
Diesen Wälzer musste ich unter der Überschrift Entwicklungsroman lesen.

Ist auch schon 30 Jahre her,  ich habe es dennoch in sehr schlechter Erinnerung behalten.
Seitenlange medizinische Texte, das gesamte Personal entweder unangenehm oder so blass, dass ich es nicht wirklich in Erinnerung behalten habe.
Warum es ein Entwicklungsroman sein soll, habe ich bis heute nicht wirklich erfassen können.
Ich meine, die anderen Bücher die ich für das Referat gelesen habe waren  "Heinrich von Ofterdingen" von Novalis  sowie "Wilhelm Meisters Lehrjahre" von Goethe, gut vom Ofterdingen habe ich auch nichts behalten und vom Wilhelm Meister nur Schnipsel wie Mignons Lied "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn".
Aber es ist auch kein negatives Gefühl übrig geblieben  - wie beim Zauberberg.

Ich gebe zu, mich haben diese ganzen Schubladen, in die Literaturwissenschaften und deren Anverwandten, das geschriebene Wort gerne einsortieren,  nie wirklich überzeugt. 

Bis heute mag ich ein Buch mal mehr mal weniger. Die Buddenbrocks habe ich zum Beispiel als durchaus interessanten Roman von  Thomas Mann im Kopf, auch wenn mir auch hier ein Großteil der Protagonisten auf den Keks ging.

Kommen wir zur nächsten Schullektüre mit der ich nie wirklich klar kam:
2.
Goethe: Die Leiden des jungen W
Bis heute kann ich nur genervt die Augen rollen und mich fragen warum sich da jemand so angesprochen gefühlt haben soll, dass er seinem Leben ein Ende setzte. Für mich war der Protagonist einfach nur ein unreifer Jammerlappen.

Setzen wir den Weg doch gleich fort,  Bücher die ich während meines Studiums gelesen habe die sich als nicht kompatibel herausstellten, nur zur Erläuterung ich bin studierte Bibliothekarin ;-)

3.
Umberto Ecos „Insel des vorigen Tages“, habe ich als sperrig und unerfreulich in Erinnerung behalten, obwohl ich sowohl den "Namen der Rose", als auch das „Das Foucaultsche Pendel“ gerne gelesen habe, die Insel ging gar nicht

4.
Sjöwall-Wahlöö-Krimis haben sich mir auch nie erschlossen, ich bin ein Fan gediegener „Whodunits“ und damals noch mehr als heute, haben mich die Romane mit ihrer Brutalität in Sprache und Plot abgestoßen.


Mit der Zeit wird man ja weiser und lernt nicht mehr alles zu lesen, was einem unter die Finger kommt.
Aber auch heute erwische ich den einen oder anderen Roman mit dem ich nicht kompatibel bin.

Fangen wir mit den typischen Romanzen an:

5. .Der erst kürzlich abgebrochene Feehann: Shadows 1, Stefano nimmt hier den ersten Platz ein.
Alles was es dazu zu sagen gibt findet ihr hier: >>Klick>>

6.Nora Roberst Sternenfunken
Zu meinem großen Bedauern muss ich feststellen, dass ich mit diesem Roman so gar nichts anfangen konnte. Ich war nach wenigen Seiten so genervt von Annika, die so süß unerfahren ist, dass es mir Zahnschmerzen bereitete.

7. Die Black-Dagger Serie habe ich auch schon mehr als einmal genannt oder ?
ich habe es mit:Doppelband 1 versucht , der "Nachtjagd"
und "Blutopfer" enthält, komme aber mit der ganzen Vampirgesellschaft usw. nicht klar.

Auch im Gay-Roman-Bereich habe ich Bücher gehabt, mit denen ich nicht klar kam:
das waren:

8. Die Prinzen von C. S. Pacat wurde ja hochgelobt (gehypt?) und der Verlag von vielen schwer kritisiert, weil sie die Serie nicht bis zum ende als Einzel-Print herausgebracht haben.
 Aber ganz ehrlich, ich war froh, dass ich es nur als Onleihe aus der Stadtbibliothek geliehen hatte, ich mochte auch hier  neben den Haupt und Nebenfiguren die Gesellschaft nicht.

9. Shilsas - In den Nebeln von Chris P. Rolls erschloss sich mir auch nicht, viel zu dunkel und deprimierend für meinen Geschmack.

10. Leon und Mick: 24/7 von Simon Rhys Beck
Ein von den Bloggerinnen meines Vertrauens hochgelobter Roman, mit dem ich nicht warm wurde.



Eine bunte Mischung oder?
Ein sicheres Zeichen für mich, dass man immer und überall neben Perlen auch unverdauliches findet.
Vielen Dank an die Gastgeberinnen von http://www.brokeandbookish.com/ die nach einer Pause wieder mit ihrem Top-Ten-Tuesday an den Start gegangen sind.

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